Symposium, Berlin

„Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?“

Freitag, 18.09.2015

Vorträge und Diskussion, Freitag 14:00 bis 22:00 UHR und Samstag 11:00 bis 20:30 UHR

Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin

Symposium
Freitag, 18. bis Samstag, 19. September 2015

Pop-Up-Ausstellung
Donnerstag, 3. bis Sonntag, 20. September 2015
Eröffnung: 2. September 2015, 19 UHR
Mehr zur Ausstellung

Mit Andreas Bernard, Gui Bonsiepe, Lilet Breddels, Heinz Bude, Bureau d’Etudes, Thomas Flierl, John Grin, Boris Groys, Dorothea Hauser, Reinhold Martin, Henk Oosterling, Philipp Oswalt, PlanBude Hamburg, Birger Priddat, Christian Salewski, Tomás Saraceno, Bernd Scherer, Lara Schrijver, Luigi Snozzi, Wolfgang Ullrich, Margarete Vöhringer, Karin Wilhelm, Zones Urbaines Sensibles u. a.

Kann Gestaltung Gesellschaft verändern? Wie können wir in die sich stets fortschreitende Modernisierung emanzipative Ideen einschreiben? Hat sich der Anspruch des Bauhauses und der klassischen Avantgarden, durch Gestaltung Gesellschaft positiv zu verändern, eingelöst? Wie können wir uns heute in neuer Weise vorstellen, Wandel und Zukunft zu gestalten? Was sind gezielte, aber doch ergebnisoffene Arbeitsformen? Welche Rolle spielt Co-Produktion? Wie kann man sein eigenes Dasein gestalten? Welche Rolle kommt dem Gestalter zu? Oder hätte heute eher die Abwesenheit von Gestaltung ein befreiendes Moment?

Symposium und Ausstellung stellen aktuelle Positionen im Kontext mit historischen Modellen vor und zur Diskussion. Im Zentrum stehen hierbei Ziele, Rollen und Methoden von Gestaltung und Gestaltern in gesellschaftlichen Prozessen.

 Freitag, 18. September 2015

14 UHR
Begrüßung und Einleitung
Philipp Oswalt


14.15–17.15 UHR
Gestalten wofür?

a) Das Modell des Künstler-Ingenieurs als Welterlöser Boris Groys, New York / Karlsruhe
b) Technologische Erneuerung Gui Bonsiepe, Florianópolis / Buenos Aires
c) Spatial Agency Lara Schrijver, Antwerpen
d) System Transitions John Grin, Amsterdam
Moderation Lilet Breddels, Amsterdam


17.45–20.45 UHR
Gestalten der Aufmerksamkeit

a) Kritische Theorie Karin Wilhelm, Berlin
b) Kritik Bureau d’Etudes, Paris
c) Wunschproduktion PlanBude Hamburg
d) Framing / Moralischer Konsum Birger Priddat, Witten / Herdecke
Moderation Dorothea Hauser, Hamburg / Berlin


21–22 UHR
Abendveranstaltung
Tomás Saraceno im Gespräch mit Philipp Oswalt

 Samstag, 19. September 2015

11–14 UHR
Gestaltung des Selbst

a) Der „neue Mensch“ in der klassischen Moderne Margarete Vöhringer, Berlin
b) Dasein is design. Eco-relational and mental design Henk Oosterling, Rotterdam
c) Konsum als Design Wolfgang Ullrich, Leipzig / München
d) Selbstdesign Andreas Bernard, Lüneburg / Berlin
Moderation Heinz Bude, Kassel


15–18 UHR
Gestaltung von Situationen

a) Luigi Snozzi, Locarno
b) Konstellationen der klassischen Avantgarde Thomas Flierl, Berlin
c) Szenarien für Stadt-Natur-Systeme Christian Salewski, Zürich
d) Change Labs ZUS (Zones Urbaines Sensibles), Rotterdam
Moderation Lara Schrijver, Antwerpen


19–20.30 UHR
Abschlussdiskussion: „Autonomie, Camouflage oder Emanzipation? Die Rolle der Gestaltung in der Gesellschaft“
Impulsvortrag Reinhold Martin, New York
Mit Teilnehmern der vorherigen Panels.
Moderation Bernd Scherer und Philipp Oswalt, Berlin

Pop-Up-Ausstellung

Eine Pop-up-Ausstellung im Foyer des HKW präsentiert ergänzend exemplarische Projekte zum Thema – von den revolutionären Wohn-, Lebens- und Organisationsmodellen der Klassischen Moderne bis zu den interventionistischen, dialogischen Praktiken heutiger „architecture engagée“.
Ausstellung: Eintritt frei

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Pressekontakt
„Projekt Bauhaus“
c/o ARCH+ Verein zur Förderung des Architektur- und Stadtdiskurses e.V.
Auguststraße 69
10117 Berlin

Veranstalter: „Projekt Bauhaus“ / ARCH+ Verein zur Förderung des Architektur- und Stadtdiskurses e.V.
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In Kooperation mit Haus der Kulturen der Welt Berlin (HKW) und der Universität Kassel – Fachgebiet Architekturtheorie und Entwerfen.
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Gefördert von der
 Bundeszentrale für politische Bildung.
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