projekt-
beteiligte

  • Albus, Volker

    Karlsruhe

    Architekt und Designer

    1949

    Professor für Produktdesign und Prorektor der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Setzt sich mit dem Grenzbereich zwischen Design, Architektur und Soziologie auseinander. Protagonist des Neuen Deutschen Design und Kurator zahlreicher Design-Ausstellungen.

    anschlaege.de

    Berlin

    Designstudio

    2004

    Ein Designstudio mit einem Fokus auf gesellschaftlicher KommunikationEs wurde 2004 von Axel Watzke, Christian Lagé und Steffen Schuhmann gegründet. Seit 2013 ist Steffen Schuhmann Professor für Grafikdesign und Gesellschaft an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.

    aus dem Moore, Elke

    Stuttgart

    Kuratorin

    1965

    Leiterin der Kunstabteilung des Instituts für Auslandsbeziehungen. Kuratiert und initiiert das internationale Ausstellungs- und Förderprogramm des ifa mit Fokus auf den diskursiven Austausch zwischen Künstler_innen unterschiedlicher Gesellschaften und deren politische und gesellschaftliche Rückkopplung.

    Bauer, Ute-Meta

    Singapur

    Kuratorin

    1958

    Gründungsdirektorin des Centre for Contemporary Art in Singapur. Schwerpunkte ihrer kuratorischen Arbeit liegen in der Auseinandersetzung mit Kunst, Architektur und Sound und deren Verschränkung mit gesellschaftspolitischen Diskursen.

    Baumhoff, Anja

    Hannover/Berlin

    Sozialhistorikerin

    1958

    Professorin für Kunst- und Designgeschichte an der Hochschule Hannover. Forscht über Machtstrukturen und Geschlecht am Bauhaus.

    Bernhardt, Anne-Julchen

    Köln/Aachen

    Architektin

    1971

    Professorin für Gebäudelehre an der RWTH Aachen. Der Fokus ihrer Lehre liegt in Forschungen zu Infrastruktur und der Architektur von Migrationsprozessen in der Bundesrepublik sowie Design Build Projekte in Südafrika und Deutschland. Führt mit Jörg Leeser das Büro BeL Sozietät für Architektur in Köln.

    Blumenstein, Ellen

    Berlin

    Kuratorin

    1976

    Chefkuratorin der KW Institute for Contemporary Art. Beschäftigt sich mit Rändern und Grenzbereichen der Kunst zu anderen Feldern und andersartigen Wissensformen. Nicht zuletzt war sie eine maßgebliche Initiatorin der kulturpolitischen Debatten um die gesellschaftliche Funktion von Kunst in Berlin.

    Brandlhuber, Arno

    Berlin

    Architekt

    1964

    Gründer von brandlhuber+ Berlin und Professor für Architektur- und Stadtforschung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Leitet das nomadische Masterprogramm a42.org und ist Mitinitiator der öffentlichen Seminarreihe Akademie c/o, die zur Raumproduktion der Berliner Republik forscht.

    Efrat, Zvi

    Tel Aviv

    Architekt und Architekturhistoriker

    1959

    Professor an der Bezalel Academy of Arts and Design, Jerusalem. Befasst sich neben seiner Tätigkeit als praktizierender Architekt mit der Architekturgeschichte des Staates Israel.

    Efrussi, Tatjana

    Moskau/Berlin

    Kunsthistorikerin und Kuratorin

    1988

    Promoviert gegenwärtig zu Hannes Meyers Tätigkeit in der Sowjetunion 1930-1936.

    Faber, Kerstin

    Weimar/Leipzig

    Planerin und Urbanistin

    1977

    Forscht und arbeitet zu Fragen der Stadt- und Regionalplanung unter anderem als Projektleiterin für die Internationale Bauausstellung Thüringen.

    Fezer, Jesko

    Hamburg/Berlin

    Gestalter und Autor

    1970

    Professor für experimentelles Design an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und Mitbegründer der thematischen Buchhandlung „Pro qm“. Forscht und arbeitet in unterschiedlichen Kooperationen zur politischen und sozialen Dimension von Gestaltung.

    Heringer, Anna

    Laufen

    Architektin

    1977

    Honorarprofessorin der UNESCO für Lehmarchitektur, Baukultur und nachhaltige Entwicklung an der ETH Zürich. Mit ihrer Architektur will sie die Lebensbedingungen verbessern, lokale Ökonomien und das ökologische Gleichgewicht stärken.

    Hiller, Christian

    Berlin

    Medienwissenschaftler und Kurator

    1975

    Am Bauhaus Dessau realisierte er u.a. Ausstellungsprojekte zur Bauhausbühne und zum Film am Bauhaus. Aktuell arbeitet er als freier Kurator am Haus der Kulturen der Welt in Berlin.

    Hurtzig, Hannah

    Berlin

    freie Kuratorin und Dramaturgin

    Realisierte Projekte wie Theater der Welt Dresden 1996, Ersatzstadt 2003–2005, seit 2004 Leiterin der Mobilen Akademie.

    Kuhnert, Nikolaus

    Berlin

    Architekt und Publizist

    1939

    Mitherausgeber der Zeitschrift ARCH+. Hat sich seit den 1970er–Jahren mit dem utopischen Überschuss der Moderne beschäftigt und nicht zuletzt mehrere Jahre eine intensive Zusammenarbeit mit dem Mitbegründer der HfG Ulm Otl Aicher gepflegt.

    Martin, Reinhold

    New York

    Architekturtheoretiker

    Mitherausgeber der interdisziplinären Zeitschrift Grey Room und Professor für Architektur an der Columbia University. Dort leitet er das Ph.D. Programm in Architekturgeschichte und -theorie und das Buell Center. Hat sich in „Utopia’s Ghost“ mit der Nachwirkung des Utopischen in der Architektur beschäftigt.

    Meer, Julia

    Berlin

    Designhistorikerin

    1982

    Erforscht derzeit Genese und Rezeption der Bildmarke Bauhaus.

    Meiré, Mike

    Köln

    Gestalter und Künstler

    1964

    Inhaber der Agentur Meiré und Meiré und Art Director zahlreicher Zeitschriften, darunter ARCH+, Brand eins, Garage und 032c. In seiner Auseinandersetzung mit dem Bauhaus interessiert er sich für dessen triebhafte Seite.

    Moore, Jacob R.

    New York

    Architekturkritiker und Kurator

    Programm-Koordinator des Buell Center an der Columbia University. Arbeitet über Prozesse der Globalisierung in der Architektur.

    Ngo, Anh-Linh

    Berlin

    Publizist und Kurator

    1974

    ist Architekt und Autor sowie Mitherausgeber der Zeitschrift ARCH+. Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen in der Herstellung eines kritischen Bewusstseins für die Ideen- geschichte der Disziplin, eines erneuerten Verständnisses für die gesellschaftspolitische Bedeutung der Architektur und der Stadt sowie eines erweiterten Begriffs von Planung. 2015 gründete er mit anderen die internationale Initiative projekt bauhaus. 2010–2016 war er Mitglied des Kunstbeirats des Instituts für Auslandsbeziehungen, für das er 2009 die Wanderausstellung Post-Oil City entwickelte. Seit 2010 kuratiert er die Diskursreihe ARCH+ features. 2006/07 initiierte er das Projekt The Making of Your   Magazines, mit dem ARCH+ am Zeitschriftenprojekt der Documenta 12 teilnahm.

    Oswalt, Philipp

    Kassel/Berlin

    Architekt und Publizist

    1964

    (geb. 1964), ist Architekt und Publizist sowie Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Associated Investigator an der Humboldt- Universität Berlin. Er arbeitete als Redakteur für ARCH+ und als Architekt bei OMA in Rotterdam, war leitender Kurator des Projektes Schrumpfende Städte für die Kulturstiftung des Bundes sowie Mitbegründer von Urban Catalyst und Volkspalast in 2004. Von 2009 bis 2014 war er Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau.

    Petruschat, Jörg

    Berlin

    Designtheoretiker und -historiker

    1958

    Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Forschungen zum Entwerfen, zur Professionalität von Design sowie zur Entkopplung von Design und Wachstum.

    Rumpfhuber, Andreas

    Wien

    Architekt und Architekturtheoretiker

    1972

    Projektleiter des Austrian Science Fund Projektes über die Erfindung der Bürolandschaft, Mitinitiator und Principal Investigator des europäischen Forschungsrates „SCIBE“ über Knappheitsdiskurse und Stadtentwicklung mit Fokus auf öffentlichen Wohnungsbau.

    Saraceno, Tomás

    Berlin

    Künstler

    1973

    Erschafft mit seinen Cloud Cities Konzepte alternativer menschlicher Habitate.

    Scheiffele, Walter

    Berlin

    Designhistoriker und Grafikdesigner

    1946

    Hat Designtheorie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee gelehrt und sich in seinen langjährigen Forschungen zur Moderne immer wieder mit dem Bauhaus befasst.

    Schindler, Susanne

    Princeton

    Architektin und Autorin

    1970

    Ihre Arbeit fokussiert auf die Schnittstelle zwischen Wohnungspolitik und Entwurf. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift Candide und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Buell Center an der Columbia University.

    Smirnova, Anastassia

    Moskau/Rotterdam

    Autorin und interdisziplinäre Stadtforscherin

    1971

    Leitet das postgraduierte Programm am Moskauer Strelka Institute for Media, Architecture and Design und ist Mitbegründerin des Rotterdamer Büros SVESMI office for architecture and urbanism.

    Waldheim, Charles

    Cambridge/Massachusetts

    Architekt and Stadttheoretiker

    Professor für Landschaftsarchitektur am Department of Landscape Architecture der Graduate School of Design der Harvard University. In seiner Arbeit untersucht er die Beziehungen zwischen Landschaft, Ökologie und zeitgenössischem Urbanismus.

    Wenzel, Jan

    Leipzig

    Künstler, Publizist und Verleger

    1972

    Betreute verlegerisch u.a. die deutsche Erstveröffentlichung von Moholy-Nagys letzter Publikation „vision in motion“. Verfolgt in seiner Arbeit als Verleger mit dem Medium Buch Moholys Ansicht, dass Gestaltung kein Beruf sondern eine Haltung ist.

    Wilhelm, Karin

    Berlin

    Kunsthistorikerin

    (geb. 1947) wurde 2001 als Professorin für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt an die Technische Universität in Braunschweig berufen und 2012 emeritiert. Sie promovierte bei Heinrich Klotz in Marburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Architektur und Urbanisierungsprozesse des 20. Jahrhunderts, Architektur der Moderne, Bauhaus und Utopien. Sie beschäftigt sich mit Raumstrukturen und Mentalitäts- prägungen im Internationalisierungsdiskurs nach 1945 und der Ideengeschichte stadträumlicher Friedensmodelle.

  • ARCH+ Verein zur Förderung des Architektur- und Stadtdiskurses e.V.

    www.archplusverein.de

  • ARCH+ Zeitschrift für Architektur und Städtebau

    www.archplus.net

    Aristide Antonas

    arbeitet in den Bereichen der Philosophie, Kunst, Literatur und  Architektur. Er veröffentlicht Romane, Theaterstücke und Essays. Seine Arbeiten wurden bei der Istanbul Design Biennale, den Architekturbiennalen in Venedig und São Paulo, der Display Prague, dem New Museum in New York, im S AM in Basel und am Vorarlberger Architektur Institut gezeigt. Er gewann den ArchMarathon 2015 und war für den Iakοv-Chernikov-Preis (2011) als auch den Mies Van der Rohe Award (2009) nominiert. Derzeit unterrichtet er als Professor das Masterprogramm zu Architectural Design an der University of Thessaly in Griechenland. Er war Gastdozent an der Bartlett UCL und Gastprofessor für Literatur an der FU Berlin.

    BeL

    wurde im Jahr 2000 von Anne-Julchen Bernhardt (geb. 1971) und Jörg Leeser (geb. 1967) gegründet. Für ihre Arbeit wurde BeL mit Preisen wie dem Kunstpreis Baukunst der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet. 2016 erweiterten sie für die Architekturbiennale in Venedig in ihrem Beitrag Neubau ihr  System „Grundbau und Siedler“ – und damit den Selbstbau – vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Wohnungskrise auf den städtischen Maßstab. Bernhardt ist Professorin für Gebäudelehre an der RWTH Aachen, Leeser unterrichtet als Professor an der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf.

    Christian Benimana

    schloss die School of Architecture and Urban Planning (CAUP) der Tongji Universität mit dem Bachelor ab und arbeitete danach bei LongiLat Architecture and Research in Shanghai bevor er 2010 zu MASS wechselte und dort 2011 ein Stipendiat des Global Health Corps war. Derzeit leitet er den Aufbau des African Design Centre, das auf dem Kontinent in lokal verankerten Lehrgängen Fördertalente in umsetzungsbezogenen Methoden ausbildet, gleichzeitig ist er Vorsitzender des Education Board des East African Institute of Architects. Benimana war bei Entwurfs- und Realisierungsprojekten, Entwicklungsinitiativen und als Betriebs- und Verwaltungsleiter tätig. Er lehrte an der Architekturfakultät des Kigali Institute of Science and Technology (KIST).

    Christian Hiller

    ist Medienwissenschaftler, Kurator und Publizist. Neben Tätigkeiten für das Haus der Kulturen der Welt (2014–2016), die Stiftung Bauhaus Dessau (2009–2014) und die Hochschule für bildende Künste Hamburg (2010–2013) realisierte er Ausstellungsprojekte die u.a. im MMCA Seoul, HOK Oslo, MNBA Santiago de Chile, SESC São Paulo und bei der Architekturbiennale in Venedig gezeigt wurden. Er forscht und publiziert zu Urbanismus, Architektur, Design, Kunst, Performance, Film, Medien und deren gesellschaftlichen Schnittstellen.

    Digital Bauhaus Summit

    Weimar

    www.digitalbauhaussummit.de

    Ethel Baraona Pohl

    (geb. 1970) ist Kritikerin, Autorin und Kuratorin. Zusammen mit César Reyes Nájera gründete sie dpr-barcelona, eine unabhängige Forschungs- und Verlagsinstitution. Am Architekturdiskurs beteiligen sie sich unter anderem auch als Teil des Redaktionsteams von Quaderns d’arquitectura i urbanisme und als Berater*innen von Archis für deren Magazin Volume. Sie war 2012 als Kuratorin an der Ausstellung Adhocracy sowie am am dritten Think Space Programm zum Thema „Geld“ beteiligt und hat zuletzt 2015 die Ausstellung Adhocracy ATHENS am Onassis Cultural Center kuratiert.

    Fachgebiet Architekturtheorie und Entwerfen der Universität Kassel

    www.uni-kassel.de

    Fachgebiet Theorie und Geschichte der Kunsthochschule Berlin Weißensee

    www.kh-berlin.de

    Goethe-Institut China

    www.goethe.de

    Hans Peter Hahn

    ist Professor für Ethnologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Er arbeitet über materielle Kultur, Konsum und Migration. Neben Projekten der internationalen Museumskooperation forscht er zu Konsumgütern und zu Mobiltelefonen in Westafrika. Seine Publikationen umfassen u.a. Aufsätze über Fahrräder, Plastiksandalen, Mobiltelefone und andere Alltagsgüter, sowie zu ökonomischen Themen. Er hat eine Einführung zu materieller Kultur (2005) verfasst und ein Handbuch Materielle Kultur (2014) mit herausgegeben. Er ist Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs „Wert und Äquivalent“ (GRK 1576) und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für das Humboldt- Forum in Berlin.

    Heinrich-Böll-Stiftung

    Ina Kerner

    ist Politologin mit Schwerpunkt in der Politischen Theorie und assoziiertes Mitglied des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterforschung der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2009 bis 2016 war sie Juniorprofessorin für Diversity Politics an der HU, neben Fellowships und Gastprofessuren an der University of the Western Cape in Kapstadt, beim Research Network on Interdependent Inequalities in Latin America (desiguALdades.net) der Freien Universität Berlin, am Goldsmiths der University of London, an der Universidade de Brasília sowie an der Quaid-i-Azam University in Islamabad.

    Institut für Auslandsbeziehungen

    Stuttgart

    www.ifa.de

    KW Institute for Contemporary Art

    Berlin

    www.kw-berlin.de

    Lehrstuhl für Gebäudelehre und Grundlagen des Entwerfens der RWTH Aachen

    www.gbl.arch.rwth-aachen.de

    Lehrstuhl für Produktdesign der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

    www.hfg-karlsruhe.de

    Marion von Osten

    (geb. 1963) beschäftigt sich als Kuratorin, Forscherin sowie als Herausgeberin und Autorin zahlreicher Kataloge und Bücher mit Themen wie kulturelle Produktion in postkolonialen Gesellschaften, Selbsttechnologien und die politischen Steuerung von Mobilität. Aktuell kuratiert sie die Ausstellung Migrant Bauhaus, die von 2017 bis 2019 durch die ganze Welt touren wird. Zwischen 2006 und 2012 war sie Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien und von 1999 bis 2006 an der HGK Zürich Professorin für künstlerische Praxis. Sie ist ist Gründungsmitglied des Center for Post-colonial Knowledge and Culture, Berlin und von Labor k3000 Zurich.

    Matteo Pasquinelli

    (geb. 1974) setzt sich als Philosoph mit den Schnittstellen von politischer Philosophie, Medientheorie und Kognitionswissenschaften auseinander. Er lehrt derzeit als Gastprofessor für Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zuvor lehrte er am Pratt Institute in New York. Er ist unter anderem Herausgeber der Anthologien Algorithms of Capital (2014) und Alleys of Your Mind: Augmented Intelligence and its Traumas (2015).

    Ruben Pater

    schreibt unter dem Titel Untold Stories visuelle Narrative über geopolitische Sachverhalte. Er initiiert Projekte, bei denen Forschung in visuelle Techniken des Geschichtenerzählens mündet, um mit diesen neuen Beziehungen von Journalismus und Gestaltung ein breites Publikum zu erreichen. Sein Drone Survival Guide (2013) erhielt weltweite Aufmerksamkeit als ein didaktisches Werkzeug gegen militärische Drohnen. Eine Forschungsarbeit zur Krisenkommunikation in Zeiten des Klimawandels resultierte im First Dutch Flood Manual (2011), und Double Standards (2012) war eine  Installation und Publikation über die Rolle des weltweiten Seehandels in der somalischen Piraterie. Sein erstes Buch The Politics of Design (2016) ist ein globales Handbuch für Gestalter über eine verantwortungsvollere visuelle Kommunikation. Er schloss  sein Studium mit dem Master für Design am Sandberg Institute ab, und lehrt derzeit an der Royal Academy of Art in Den Haag.

    Sabine Drewes

    ist seit 2007 Referentin für Kommunalpolitik und Stadtentwicklung bzw. Head of Local Politics and Urban Development bei der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. 2002 bis 2006 war sie Redakteurin der Kommunalpolitischen Infothek. Zuvor war sie als Referentin für Publizistik bei Grüne/Alternative in den Räten Nordrhein-Westfalens (GAR-NRW) tätig und ehren- amtliche Mitarbeiterin in den grünen Ratsfraktionen Düsseldorf und Dortmund (u.a. sachkundige Bürgerin im Ausländerbeirat der Stadt Dortmund). 1994 bis 1997 arbeitete sie als freiberufliche Journalistin in Berlin (u.a. für Zitty, DeutschlandRadio, Deutsche Welle Fernsehen, Canadian Broadcasting Corporation).

    Stephan Trüby

    (geb. 1970) ist Professor für Architektur- und Kulturtheorie an der TU München. Er studierte Architektur an der Architectural Association in London und lehrte an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, war Leiter des Postgraduierten- Studiengangs „Spatial Design“ der Zürcher Hochschule der Künste und Lecturer an der Harvard University. Er war Co-Kurator der Architekturbiennale Venedig 2014 und ist ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften ARCH+ und Archithese.

    The Temple Hoyne Buell Center for the Study of American Architecture, Columbia University

    New York

    www.buellcenter.org

    Walter Prigge

    (geb. 1946) ist Soziologe und Urbanist, mit Habilitation über Urbanität und Intellektualität im 20. Jahrhundert an der Universität in Frankfurt am Main und war dort auch als Lehrbeauftragter und selbständiger Stadtforscher tätig. Von 1996 bis 2011 setzte er sich als Mitarbeiter der Stiftung Bauhaus Dessau im Rahmen von Veranstaltungen, Ausstellungen und Büchern über Architektur, Stadt und Moderne mit von Themen wie etwa Normierte Baukultur, Modernität und Barbarei oder Peripherie und Schrumpfende Städte auseinander. Bis 2014 war er Senior Fellow der Stiftung Bauhaus Dessau.

  • Aristide Antonas

    arbeitet in den Bereichen der Philosophie, Kunst, Literatur und  Architektur. Er veröffentlicht Romane, Theaterstücke und Essays. Seine Arbeiten wurden bei der Istanbul Design Biennale, den Architekturbiennalen in Venedig und São Paulo, der Display Prague, dem New Museum in New York, im S AM in Basel und am Vorarlberger Architektur Institut gezeigt. Er gewann den ArchMarathon 2015 und war für den Iakοv-Chernikov-Preis (2011) als auch den Mies Van der Rohe Award (2009) nominiert. Derzeit unterrichtet er als Professor das Masterprogramm zu Architectural Design an der University of Thessaly in Griechenland. Er war Gastdozent an der Bartlett UCL und Gastprofessor für Literatur an der FU Berlin.

    BeL

    wurde im Jahr 2000 von Anne-Julchen Bernhardt (geb. 1971) und Jörg Leeser (geb. 1967) gegründet. Für ihre Arbeit wurde BeL mit Preisen wie dem Kunstpreis Baukunst der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet. 2016 erweiterten sie für die Architekturbiennale in Venedig in ihrem Beitrag Neubau ihr  System „Grundbau und Siedler“ – und damit den Selbstbau – vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Wohnungskrise auf den städtischen Maßstab. Bernhardt ist Professorin für Gebäudelehre an der RWTH Aachen, Leeser unterrichtet als Professor an der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf.

    Christian Benimana

    schloss die School of Architecture and Urban Planning (CAUP) der Tongji Universität mit dem Bachelor ab und arbeitete danach bei LongiLat Architecture and Research in Shanghai bevor er 2010 zu MASS wechselte und dort 2011 ein Stipendiat des Global Health Corps war. Derzeit leitet er den Aufbau des African Design Centre, das auf dem Kontinent in lokal verankerten Lehrgängen Fördertalente in umsetzungsbezogenen Methoden ausbildet, gleichzeitig ist er Vorsitzender des Education Board des East African Institute of Architects. Benimana war bei Entwurfs- und Realisierungsprojekten, Entwicklungsinitiativen und als Betriebs- und Verwaltungsleiter tätig. Er lehrte an der Architekturfakultät des Kigali Institute of Science and Technology (KIST).

    Christian Hiller

    ist Medienwissenschaftler, Kurator und Publizist. Neben Tätigkeiten für das Haus der Kulturen der Welt (2014–2016), die Stiftung Bauhaus Dessau (2009–2014) und die Hochschule für bildende Künste Hamburg (2010–2013) realisierte er Ausstellungsprojekte die u.a. im MMCA Seoul, HOK Oslo, MNBA Santiago de Chile, SESC São Paulo und bei der Architekturbiennale in Venedig gezeigt wurden. Er forscht und publiziert zu Urbanismus, Architektur, Design, Kunst, Performance, Film, Medien und deren gesellschaftlichen Schnittstellen.

    Ethel Baraona Pohl

    (geb. 1970) ist Kritikerin, Autorin und Kuratorin. Zusammen mit César Reyes Nájera gründete sie dpr-barcelona, eine unabhängige Forschungs- und Verlagsinstitution. Am Architekturdiskurs beteiligen sie sich unter anderem auch als Teil des Redaktionsteams von Quaderns d’arquitectura i urbanisme und als Berater*innen von Archis für deren Magazin Volume. Sie war 2012 als Kuratorin an der Ausstellung Adhocracy sowie am am dritten Think Space Programm zum Thema „Geld“ beteiligt und hat zuletzt 2015 die Ausstellung Adhocracy ATHENS am Onassis Cultural Center kuratiert.

    Hans Peter Hahn

    ist Professor für Ethnologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Er arbeitet über materielle Kultur, Konsum und Migration. Neben Projekten der internationalen Museumskooperation forscht er zu Konsumgütern und zu Mobiltelefonen in Westafrika. Seine Publikationen umfassen u.a. Aufsätze über Fahrräder, Plastiksandalen, Mobiltelefone und andere Alltagsgüter, sowie zu ökonomischen Themen. Er hat eine Einführung zu materieller Kultur (2005) verfasst und ein Handbuch Materielle Kultur (2014) mit herausgegeben. Er ist Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs „Wert und Äquivalent“ (GRK 1576) und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für das Humboldt- Forum in Berlin.

    Heinrich-Böll-Stiftung

    Ina Kerner

    ist Politologin mit Schwerpunkt in der Politischen Theorie und assoziiertes Mitglied des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterforschung der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2009 bis 2016 war sie Juniorprofessorin für Diversity Politics an der HU, neben Fellowships und Gastprofessuren an der University of the Western Cape in Kapstadt, beim Research Network on Interdependent Inequalities in Latin America (desiguALdades.net) der Freien Universität Berlin, am Goldsmiths der University of London, an der Universidade de Brasília sowie an der Quaid-i-Azam University in Islamabad.

    Marion von Osten

    (geb. 1963) beschäftigt sich als Kuratorin, Forscherin sowie als Herausgeberin und Autorin zahlreicher Kataloge und Bücher mit Themen wie kulturelle Produktion in postkolonialen Gesellschaften, Selbsttechnologien und die politischen Steuerung von Mobilität. Aktuell kuratiert sie die Ausstellung Migrant Bauhaus, die von 2017 bis 2019 durch die ganze Welt touren wird. Zwischen 2006 und 2012 war sie Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien und von 1999 bis 2006 an der HGK Zürich Professorin für künstlerische Praxis. Sie ist ist Gründungsmitglied des Center for Post-colonial Knowledge and Culture, Berlin und von Labor k3000 Zurich.

    Matteo Pasquinelli

    (geb. 1974) setzt sich als Philosoph mit den Schnittstellen von politischer Philosophie, Medientheorie und Kognitionswissenschaften auseinander. Er lehrt derzeit als Gastprofessor für Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zuvor lehrte er am Pratt Institute in New York. Er ist unter anderem Herausgeber der Anthologien Algorithms of Capital (2014) und Alleys of Your Mind: Augmented Intelligence and its Traumas (2015).

    Ngo, Anh-Linh

    Berlin

    Publizist und Kurator

    1974

    ist Architekt und Autor sowie Mitherausgeber der Zeitschrift ARCH+. Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen in der Herstellung eines kritischen Bewusstseins für die Ideen- geschichte der Disziplin, eines erneuerten Verständnisses für die gesellschaftspolitische Bedeutung der Architektur und der Stadt sowie eines erweiterten Begriffs von Planung. 2015 gründete er mit anderen die internationale Initiative projekt bauhaus. 2010–2016 war er Mitglied des Kunstbeirats des Instituts für Auslandsbeziehungen, für das er 2009 die Wanderausstellung Post-Oil City entwickelte. Seit 2010 kuratiert er die Diskursreihe ARCH+ features. 2006/07 initiierte er das Projekt The Making of Your   Magazines, mit dem ARCH+ am Zeitschriftenprojekt der Documenta 12 teilnahm.

    Oswalt, Philipp

    Kassel/Berlin

    Architekt und Publizist

    1964

    (geb. 1964), ist Architekt und Publizist sowie Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Associated Investigator an der Humboldt- Universität Berlin. Er arbeitete als Redakteur für ARCH+ und als Architekt bei OMA in Rotterdam, war leitender Kurator des Projektes Schrumpfende Städte für die Kulturstiftung des Bundes sowie Mitbegründer von Urban Catalyst und Volkspalast in 2004. Von 2009 bis 2014 war er Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau.

    Ruben Pater

    schreibt unter dem Titel Untold Stories visuelle Narrative über geopolitische Sachverhalte. Er initiiert Projekte, bei denen Forschung in visuelle Techniken des Geschichtenerzählens mündet, um mit diesen neuen Beziehungen von Journalismus und Gestaltung ein breites Publikum zu erreichen. Sein Drone Survival Guide (2013) erhielt weltweite Aufmerksamkeit als ein didaktisches Werkzeug gegen militärische Drohnen. Eine Forschungsarbeit zur Krisenkommunikation in Zeiten des Klimawandels resultierte im First Dutch Flood Manual (2011), und Double Standards (2012) war eine  Installation und Publikation über die Rolle des weltweiten Seehandels in der somalischen Piraterie. Sein erstes Buch The Politics of Design (2016) ist ein globales Handbuch für Gestalter über eine verantwortungsvollere visuelle Kommunikation. Er schloss  sein Studium mit dem Master für Design am Sandberg Institute ab, und lehrt derzeit an der Royal Academy of Art in Den Haag.

    Sabine Drewes

    ist seit 2007 Referentin für Kommunalpolitik und Stadtentwicklung bzw. Head of Local Politics and Urban Development bei der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. 2002 bis 2006 war sie Redakteurin der Kommunalpolitischen Infothek. Zuvor war sie als Referentin für Publizistik bei Grüne/Alternative in den Räten Nordrhein-Westfalens (GAR-NRW) tätig und ehren- amtliche Mitarbeiterin in den grünen Ratsfraktionen Düsseldorf und Dortmund (u.a. sachkundige Bürgerin im Ausländerbeirat der Stadt Dortmund). 1994 bis 1997 arbeitete sie als freiberufliche Journalistin in Berlin (u.a. für Zitty, DeutschlandRadio, Deutsche Welle Fernsehen, Canadian Broadcasting Corporation).

    Stephan Trüby

    (geb. 1970) ist Professor für Architektur- und Kulturtheorie an der TU München. Er studierte Architektur an der Architectural Association in London und lehrte an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, war Leiter des Postgraduierten- Studiengangs „Spatial Design“ der Zürcher Hochschule der Künste und Lecturer an der Harvard University. Er war Co-Kurator der Architekturbiennale Venedig 2014 und ist ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften ARCH+ und Archithese.

    Walter Prigge

    (geb. 1946) ist Soziologe und Urbanist, mit Habilitation über Urbanität und Intellektualität im 20. Jahrhundert an der Universität in Frankfurt am Main und war dort auch als Lehrbeauftragter und selbständiger Stadtforscher tätig. Von 1996 bis 2011 setzte er sich als Mitarbeiter der Stiftung Bauhaus Dessau im Rahmen von Veranstaltungen, Ausstellungen und Büchern über Architektur, Stadt und Moderne mit von Themen wie etwa Normierte Baukultur, Modernität und Barbarei oder Peripherie und Schrumpfende Städte auseinander. Bis 2014 war er Senior Fellow der Stiftung Bauhaus Dessau.

    Wilhelm, Karin

    Berlin

    Kunsthistorikerin

    (geb. 1947) wurde 2001 als Professorin für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt an die Technische Universität in Braunschweig berufen und 2012 emeritiert. Sie promovierte bei Heinrich Klotz in Marburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Architektur und Urbanisierungsprozesse des 20. Jahrhunderts, Architektur der Moderne, Bauhaus und Utopien. Sie beschäftigt sich mit Raumstrukturen und Mentalitäts- prägungen im Internationalisierungsdiskurs nach 1945 und der Ideengeschichte stadträumlicher Friedensmodelle.

  • Aristide Antonas

    arbeitet in den Bereichen der Philosophie, Kunst, Literatur und  Architektur. Er veröffentlicht Romane, Theaterstücke und Essays. Seine Arbeiten wurden bei der Istanbul Design Biennale, den Architekturbiennalen in Venedig und São Paulo, der Display Prague, dem New Museum in New York, im S AM in Basel und am Vorarlberger Architektur Institut gezeigt. Er gewann den ArchMarathon 2015 und war für den Iakοv-Chernikov-Preis (2011) als auch den Mies Van der Rohe Award (2009) nominiert. Derzeit unterrichtet er als Professor das Masterprogramm zu Architectural Design an der University of Thessaly in Griechenland. Er war Gastdozent an der Bartlett UCL und Gastprofessor für Literatur an der FU Berlin.

    BeL

    wurde im Jahr 2000 von Anne-Julchen Bernhardt (geb. 1971) und Jörg Leeser (geb. 1967) gegründet. Für ihre Arbeit wurde BeL mit Preisen wie dem Kunstpreis Baukunst der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet. 2016 erweiterten sie für die Architekturbiennale in Venedig in ihrem Beitrag Neubau ihr  System „Grundbau und Siedler“ – und damit den Selbstbau – vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Wohnungskrise auf den städtischen Maßstab. Bernhardt ist Professorin für Gebäudelehre an der RWTH Aachen, Leeser unterrichtet als Professor an der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf.

    Christian Benimana

    schloss die School of Architecture and Urban Planning (CAUP) der Tongji Universität mit dem Bachelor ab und arbeitete danach bei LongiLat Architecture and Research in Shanghai bevor er 2010 zu MASS wechselte und dort 2011 ein Stipendiat des Global Health Corps war. Derzeit leitet er den Aufbau des African Design Centre, das auf dem Kontinent in lokal verankerten Lehrgängen Fördertalente in umsetzungsbezogenen Methoden ausbildet, gleichzeitig ist er Vorsitzender des Education Board des East African Institute of Architects. Benimana war bei Entwurfs- und Realisierungsprojekten, Entwicklungsinitiativen und als Betriebs- und Verwaltungsleiter tätig. Er lehrte an der Architekturfakultät des Kigali Institute of Science and Technology (KIST).

    Christian Hiller

    ist Medienwissenschaftler, Kurator und Publizist. Neben Tätigkeiten für das Haus der Kulturen der Welt (2014–2016), die Stiftung Bauhaus Dessau (2009–2014) und die Hochschule für bildende Künste Hamburg (2010–2013) realisierte er Ausstellungsprojekte die u.a. im MMCA Seoul, HOK Oslo, MNBA Santiago de Chile, SESC São Paulo und bei der Architekturbiennale in Venedig gezeigt wurden. Er forscht und publiziert zu Urbanismus, Architektur, Design, Kunst, Performance, Film, Medien und deren gesellschaftlichen Schnittstellen.

    Ethel Baraona Pohl

    (geb. 1970) ist Kritikerin, Autorin und Kuratorin. Zusammen mit César Reyes Nájera gründete sie dpr-barcelona, eine unabhängige Forschungs- und Verlagsinstitution. Am Architekturdiskurs beteiligen sie sich unter anderem auch als Teil des Redaktionsteams von Quaderns d’arquitectura i urbanisme und als Berater*innen von Archis für deren Magazin Volume. Sie war 2012 als Kuratorin an der Ausstellung Adhocracy sowie am am dritten Think Space Programm zum Thema „Geld“ beteiligt und hat zuletzt 2015 die Ausstellung Adhocracy ATHENS am Onassis Cultural Center kuratiert.

    Hans Peter Hahn

    ist Professor für Ethnologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Er arbeitet über materielle Kultur, Konsum und Migration. Neben Projekten der internationalen Museumskooperation forscht er zu Konsumgütern und zu Mobiltelefonen in Westafrika. Seine Publikationen umfassen u.a. Aufsätze über Fahrräder, Plastiksandalen, Mobiltelefone und andere Alltagsgüter, sowie zu ökonomischen Themen. Er hat eine Einführung zu materieller Kultur (2005) verfasst und ein Handbuch Materielle Kultur (2014) mit herausgegeben. Er ist Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs „Wert und Äquivalent“ (GRK 1576) und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für das Humboldt- Forum in Berlin.

    Heinrich-Böll-Stiftung

    Ina Kerner

    ist Politologin mit Schwerpunkt in der Politischen Theorie und assoziiertes Mitglied des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterforschung der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2009 bis 2016 war sie Juniorprofessorin für Diversity Politics an der HU, neben Fellowships und Gastprofessuren an der University of the Western Cape in Kapstadt, beim Research Network on Interdependent Inequalities in Latin America (desiguALdades.net) der Freien Universität Berlin, am Goldsmiths der University of London, an der Universidade de Brasília sowie an der Quaid-i-Azam University in Islamabad.

    Marion von Osten

    (geb. 1963) beschäftigt sich als Kuratorin, Forscherin sowie als Herausgeberin und Autorin zahlreicher Kataloge und Bücher mit Themen wie kulturelle Produktion in postkolonialen Gesellschaften, Selbsttechnologien und die politischen Steuerung von Mobilität. Aktuell kuratiert sie die Ausstellung Migrant Bauhaus, die von 2017 bis 2019 durch die ganze Welt touren wird. Zwischen 2006 und 2012 war sie Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien und von 1999 bis 2006 an der HGK Zürich Professorin für künstlerische Praxis. Sie ist ist Gründungsmitglied des Center for Post-colonial Knowledge and Culture, Berlin und von Labor k3000 Zurich.

    Matteo Pasquinelli

    (geb. 1974) setzt sich als Philosoph mit den Schnittstellen von politischer Philosophie, Medientheorie und Kognitionswissenschaften auseinander. Er lehrt derzeit als Gastprofessor für Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zuvor lehrte er am Pratt Institute in New York. Er ist unter anderem Herausgeber der Anthologien Algorithms of Capital (2014) und Alleys of Your Mind: Augmented Intelligence and its Traumas (2015).

    Ruben Pater

    schreibt unter dem Titel Untold Stories visuelle Narrative über geopolitische Sachverhalte. Er initiiert Projekte, bei denen Forschung in visuelle Techniken des Geschichtenerzählens mündet, um mit diesen neuen Beziehungen von Journalismus und Gestaltung ein breites Publikum zu erreichen. Sein Drone Survival Guide (2013) erhielt weltweite Aufmerksamkeit als ein didaktisches Werkzeug gegen militärische Drohnen. Eine Forschungsarbeit zur Krisenkommunikation in Zeiten des Klimawandels resultierte im First Dutch Flood Manual (2011), und Double Standards (2012) war eine  Installation und Publikation über die Rolle des weltweiten Seehandels in der somalischen Piraterie. Sein erstes Buch The Politics of Design (2016) ist ein globales Handbuch für Gestalter über eine verantwortungsvollere visuelle Kommunikation. Er schloss  sein Studium mit dem Master für Design am Sandberg Institute ab, und lehrt derzeit an der Royal Academy of Art in Den Haag.

    Sabine Drewes

    ist seit 2007 Referentin für Kommunalpolitik und Stadtentwicklung bzw. Head of Local Politics and Urban Development bei der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. 2002 bis 2006 war sie Redakteurin der Kommunalpolitischen Infothek. Zuvor war sie als Referentin für Publizistik bei Grüne/Alternative in den Räten Nordrhein-Westfalens (GAR-NRW) tätig und ehren- amtliche Mitarbeiterin in den grünen Ratsfraktionen Düsseldorf und Dortmund (u.a. sachkundige Bürgerin im Ausländerbeirat der Stadt Dortmund). 1994 bis 1997 arbeitete sie als freiberufliche Journalistin in Berlin (u.a. für Zitty, DeutschlandRadio, Deutsche Welle Fernsehen, Canadian Broadcasting Corporation).

    Stephan Trüby

    (geb. 1970) ist Professor für Architektur- und Kulturtheorie an der TU München. Er studierte Architektur an der Architectural Association in London und lehrte an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, war Leiter des Postgraduierten- Studiengangs „Spatial Design“ der Zürcher Hochschule der Künste und Lecturer an der Harvard University. Er war Co-Kurator der Architekturbiennale Venedig 2014 und ist ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften ARCH+ und Archithese.

    Walter Prigge

    (geb. 1946) ist Soziologe und Urbanist, mit Habilitation über Urbanität und Intellektualität im 20. Jahrhundert an der Universität in Frankfurt am Main und war dort auch als Lehrbeauftragter und selbständiger Stadtforscher tätig. Von 1996 bis 2011 setzte er sich als Mitarbeiter der Stiftung Bauhaus Dessau im Rahmen von Veranstaltungen, Ausstellungen und Büchern über Architektur, Stadt und Moderne mit von Themen wie etwa Normierte Baukultur, Modernität und Barbarei oder Peripherie und Schrumpfende Städte auseinander. Bis 2014 war er Senior Fellow der Stiftung Bauhaus Dessau.

  • Fezer, Jesko

    Hamburg/Berlin

    Gestalter und Autor

    1970

    Professor für experimentelles Design an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und Mitbegründer der thematischen Buchhandlung „Pro qm“. Forscht und arbeitet in unterschiedlichen Kooperationen zur politischen und sozialen Dimension von Gestaltung.

    Kuhnert, Nikolaus

    Berlin

    Architekt und Publizist

    1939

    Mitherausgeber der Zeitschrift ARCH+. Hat sich seit den 1970er–Jahren mit dem utopischen Überschuss der Moderne beschäftigt und nicht zuletzt mehrere Jahre eine intensive Zusammenarbeit mit dem Mitbegründer der HfG Ulm Otl Aicher gepflegt.

    Ngo, Anh-Linh

    Berlin

    Publizist und Kurator

    1974

    ist Architekt und Autor sowie Mitherausgeber der Zeitschrift ARCH+. Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen in der Herstellung eines kritischen Bewusstseins für die Ideen- geschichte der Disziplin, eines erneuerten Verständnisses für die gesellschaftspolitische Bedeutung der Architektur und der Stadt sowie eines erweiterten Begriffs von Planung. 2015 gründete er mit anderen die internationale Initiative projekt bauhaus. 2010–2016 war er Mitglied des Kunstbeirats des Instituts für Auslandsbeziehungen, für das er 2009 die Wanderausstellung Post-Oil City entwickelte. Seit 2010 kuratiert er die Diskursreihe ARCH+ features. 2006/07 initiierte er das Projekt The Making of Your   Magazines, mit dem ARCH+ am Zeitschriftenprojekt der Documenta 12 teilnahm.

    Oswalt, Philipp

    Kassel/Berlin

    Architekt und Publizist

    1964

    (geb. 1964), ist Architekt und Publizist sowie Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Associated Investigator an der Humboldt- Universität Berlin. Er arbeitete als Redakteur für ARCH+ und als Architekt bei OMA in Rotterdam, war leitender Kurator des Projektes Schrumpfende Städte für die Kulturstiftung des Bundes sowie Mitbegründer von Urban Catalyst und Volkspalast in 2004. Von 2009 bis 2014 war er Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau.

    Wenzel, Jan

    Leipzig

    Künstler, Publizist und Verleger

    1972

    Betreute verlegerisch u.a. die deutsche Erstveröffentlichung von Moholy-Nagys letzter Publikation „vision in motion“. Verfolgt in seiner Arbeit als Verleger mit dem Medium Buch Moholys Ansicht, dass Gestaltung kein Beruf sondern eine Haltung ist.

  • Interessenten

    Wer sich an „Projekt Bauhaus“ beteiligen möchte, möge sich an uns wenden unter: info@projekt-bauhaus.de